Aus dem Kindergottesdienst

Ein abwechslungsreiches KIGO-Jahr ist nun vorbei: Nach den Sommerferien im September reisten wir zunächst mit den Kindern ins Alte Testament.

Gerade in den Wintermonaten, in denen das Reiseverhalten der jungen Familien anders als im Sommer ist, und die Kinder erfahrungsgemäß kommen, hat es sich für das KIGO-Team bewährt, die zusammenhängenden und etwas umfangreicheren Geschichten aus dem Alten Testament, mit all ihren Facetten, oft über mehrere Sonntage hinweg zu erzählen und zu erleben. Wir begleiteten in diesem Jahr Moses und das Volk Israel auf ihrem spannenden Weg – von der Rettung des kleinen Moses bis hin zur Eroberung Jerichos.

Nach einigen Wochen murrten unsere KIGO-Kids: „Schon wieder was von Mose? Wie lange denn noch?"

Herrlich, wir konnten nach dieser Äußerung noch besser verstehen, wie es dem Volk Israel wohl ergangen sein musste. 40 Jahre durch die Wüste. Unfassbar! Kein Wunder, dass Gottes Volk am Berg Sinai murrte. Passend zum G3- Christkindlmarkt waren wir bei der Versorgung des Volkes Israel mit Manna angekommen. Wir kamen auf die Idee, Manna für unsere Gemeindemitglieder zu backen und zu verschenken. Nach einem Rezept Hildegard von Bingens stellten wir Energiekekse her, die wir hübsch verpackt an die Besucher des Christkindlmarktes verteilten.

Komisch war, dass eines unserer Keksgläser, wir hatten sie in unserem KIGO-Raum deponiert, von Woche zu Woche leerer wurde. Wir fragten uns, ob unter der Woche wohl eine Weihnachtsmaus durchs Haus geschlichen war. Die Weihnachtszeit ist halt eine geheimnisvolle Zeit!

Jeden Sonntag werden die Erzählungen in sehr unterschiedlicher Weise dargeboten. Mal erzählen wir mit Hilfe eines japanischen Erzähltheaters, eines „Kamishibai“, mal begeben wir uns mit detailverliebten, sehr ansprechenden Bildern gemeinsam mit den Helden des Sonntags auf die Reise, mal puzzeln wir passend zur Erzählung ein großes Bodenbild oder versuchen uns in kleinen Theaterstücken oder Rollenspielen. Oft gibt es nach der Erzählung zur Auflockerung ein passendes Spiel, bevor wir uns dann einer Bastel- oder Malarbeit widmen, die jedes Kind dann zur Erinnerung mit nach Hause nehmen kann.

Im zweiten Halbjahr wechselten wir ins Neue Testament. Das hatte einen praktischen Grund: Die Geschichten rund um Jesus und die Menschen in seiner Umgebung lassen sich oft gut als einzelne Einheiten erzählen. Gerade in der Reise- und Ferienzeit, wenn mal die einen und mal die anderen Kinder im Gottesdienst sind, ist das ein echter Vorteil. Bis zu den Pfingstferien haben wir wichtige Persönlichkeiten kennengelernt, die Jesus auf seinem Weg begleitet haben.

Daran anschließend richteten wir den Blick auf die spannende Zeit nach Tod und Auferstehung Jesu. Wir freuten uns mit dem Äthiopier, der von Philippus getauft wurde und fühlten uns angespornt, die Gute Nachricht von Jesus auch mit Menschen, die uns begegnen zu teilen. Die Geschichte von der Auferstehung der Tabita ließ uns genauso, wie die Menschen von Joppe damals, staunen. Um diese wunderbare großzügige Frau nicht mehr zu vergessen, fertigten wir eine Wäscheleine mit Kleidungstücken aus Pappe an, die nun unseren kleinen KIGO- Raum schmückt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn unsere Gemeindemitglieder und -freunde mit uns mal Kindergottesdienst feiern! Wir sind offen für alle! Kommt vorbei! Es ist schön bei uns.

Euer KIGO-Team